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Neue OZ: Kommentar zu Breitband
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Kabelfernsehen

Osnabrück (ots) - Geschickt investieren Unbestritten tun die Telekom und andere Betreiber gut daran, ihre Netze auszubauen. Ein schneller Internetzugang wird heute nicht nur von den meisten Privathaushalten nachgefragt, sondern ist vor allem für Unternehmen eine Existenzgrundlage. Beim Ausbau allein auf eine Technik zu setzen, hat sich jedoch als Fehler erwiesen. So konnten etwa die Glasfaserkabel, mit denen nach der Wende vor allem ostdeutsche Städte aufgerüstet wurden, nicht für die T-DSL-Technik der Telekom genutzt werden. Um die Kunden trotzdem mit schnellem Internet versorgen zu können, wurden die teuren Leitungen vielerorts durch Kupferkabel ersetzt - eine doppelte Investition, weil die Telekom nicht weit genug dachte. Hinzu kommt, dass die DSL-Versorgung vieler ländlicher Gegenden auch heute noch unzureichend ist: Je weiter ein Abnehmer vom nächsten Knotenpunkt entfernt ist, desto schlechter die Übertragungsrate. Was vom Breitband letzten Endes ankommt, ist da mitunter recht schmal. Insofern ist es naheliegend und begrüßenswert, gezielt und geschickt in andere Techniken zu investieren - vor allem in die Fernsehkabel. Die nämlich erlauben eine weit schnellere Datenübertragung als DSL - und dürften eine wirkliche Zukunft haben: die Verschmelzung von Fernsehen und Internet zum interaktiven Multimedia-Pool. Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207 Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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