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Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen
Eon
Bernotat

    Osnabrück (ots) - Schwelende Konflikte

    Die meisten Schwergewichte der deutschen Wirtschaft stöhnen unter rapidem Umsatzeinbruch, vermelden Kurzarbeit, Entlassungen. Aber Versorger wie RWE und Eon stellen Tausende Leute ein, kaufen im Ausland zu, investieren in neue Kraftwerke und legen solide Zahlen vor.

    Alles gut also? Nein. In beiden Häusern schwelen Konflikte in der Führung. Wulf Bernotat geht bei Eon von sich aus. RWE-Pendant Jürgen Großmann setzte sich unlängst gegen Aufsichtsratschef Thomas Fischer durch, der seinerseits den Rückzug ankündigte. In gewissem Rahmen ist so etwas normal.

    Bei den Versorgern dürften es aber auch Vorboten davon sein, dass sich durch verschärften Wettbewerb, Trennung von den Netzen, schwierige Geschäfte mit ausländischen Beteiligungen und Lieferanten sowie das CO2-Problem drängende Fragen nach einem zukunftsfesten Geschäftsmodell stellen.

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