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Neue OZ: Kommentar zu Umwelt
Feinstaub

    Osnabrück (ots) - Günstige Winde

    Günstige Winde haben's gerichtet: Die Feinstaubbelastung ging im letzten Jahr zurück, weil die Natur mit wenigen windschwachen Hochdruckgebieten, häufigen Gewittern und Starkregen die schwarzen Teilchen weggeschwemmt hat.

    Und deswegen kann Deutschlands oberster Umweltüberwacher Andreas Troge auch noch keine Entwarnung geben. Man kann über die EU-Regelung mit Höchstgrenzen an zum Beispiel 35 Tagen pro Jahr streiten, aber "Dieselfahnen" aus armdicken Auspuffrohren von Lkw hat kein Mensch gern in der Nase.

    Hier muss etwas geschehen: Lkw und auch Diesel-Pkw ohne Rußfilter muss die Zufahrt in Ballungsräume verboten werden, denn praktisch nur Dieselmotoren pusten die schädlichen Teilchen aus. Umweltzonen haben ihren Sinn, auch wenn Kritik daran erlaubt sein muss. Denn Autos mit Benzinmotoren tragen zum Partikelaufkommen nahezu nichts bei, außer zum Beispiel durch Bremsabrieb. Aber auch die Industrie muss ihre Emissionen in den Griff bekommen. Und das Wetter muss mitspielen, damit die Werte im Keller bleiben. Zur Gesundheit aller.

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