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Neue OZ: Kommentar zu Kunst
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Documenta

    Osnabrück (ots) - Der Befreiungsschlag

    Unter Roger M. Buergels Leitung war die letzte Documenta spürbar verflacht, streckenweise gar zur Lachnummer verkommen. Inmitten einer Flut von Biennalen und Großausstellungen braucht die Kasseler Weltkunstschau dringend einen Befreiungsschlag. Mit Carolyn Christov-Bakargiev könnte er 2012 gelingen.

    Denn die Amerikanerin bringt mit, was Buergel so spürbar fehlte: Erfahrung mit großen Ausstellungsformaten und Mut zu starken künstlerischen Positionen. Obendrein hat die gut gelaunte Powerfrau einen Sinn für ungewohnte Ausstellungsorte und viel Lust auf Kontakt mit dem Publikum. Beste Voraussetzungen also für einen Neustart. Die Documenta-Macher setzen mit ihrer Wahl nun auf eine sichere Karte. Mit gutem Grund. Denn einen Fehlschlag wie 2007 werden sie sich nicht wieder leisten wollen. Selbst die Documenta ist nicht beliebig belastbar.

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