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Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen
Opel
Staatshilfe

    Osnabrück (ots) - Notruf aus Rüsselsheim

    Die Lage ist ernst, der Opel-Notruf aus Rüsselsheim an Kanzlerin Angela Merkel ohne Beispiel: 40 Milliarden Euro Finanzhilfe wollen die Autobauer für sich und ihre europäischen Kollegen herausschlagen, eine horrende Summe.

    Allein im letzten Quartal verbrannte die Opel-Mutter General Motors weltweit rund sieben Milliarden Dollar. Die europäischen Statthalter des US-Riesen bekommen kalte Füße: Dem Konzern steht das Wasser bis zum Hals.

    Der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber US-Autobauern, die schon mindestens 25 Milliarden Dollar an Hilfe bekommen, ist ein gewichtiges Argument. Andererseits hätten Autobauer ohne amerikanische Anbindung noch mehr Grund als die Opelaner, nach Staatshilfe zu rufen.

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