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Neue OZ: Kommentar zu EU
Drogen
Gesundheit

Osnabrück (ots) - Unheilvoller Trend Die einstige Partydroge ist in der Breite der Gesellschaft angekommen: Der EU-Bericht macht eine spürbare Zunahme des Kokainkonsums in Europa aus. Vor allem fallende Preise sorgen dafür, dass der gefährliche Stoff für immer mehr Menschen erschwinglich ist. Hinzu kommen neue Handelswege, die sich die Droge sucht - vor allem über Osteuropa. Auch der zunehmende Konsum synthetisch hergestellter Rauschmittel, sogenannter Opioide, muss Sorgen machen, ebenso wie die Tatsache, dass der Heroinkonsum nach Expertenmeinung auch in den kommenden Jahren kaum abnehmen wird. Und beim Cannabis-Gebrauch kann es keine Entwarnung geben: Die Zahlen stagnieren zwar, allerdings auf hohem Niveau. Besonders erschreckend ist die Zahl der Drogentoten. Auch in Deutschland ist ihre Zahl ausweislich des Drogen- und Suchtberichts 2008 erstmals seit Jahren wieder gestiegen. Hier manifestiert sich ein unheilvoller Trend, der unerwartet kommt: Experten hatten lange mit einer dauerhaft sinkenden Zahl von Todesfällen durch Drogenkonsum gerechnet. Grund genug, die vielen Präventionsprogramme, die es gibt, auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207 Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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