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Saarbrücker Zeitung: Pofalla weist Kritik am Krisenmanagement der Kanzlerin zurück - SPD soll "sich am Riemen reißen"

    Saarbrücken (ots) - CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla hat Kritik am Krisenmanagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zurückgewiesen. Die Regierung habe unter der Führung von Merkel die Finanzkrise erfolgreich gemeistert, sagte Pofalla der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Das ist, was für die Menschen zählt."

    Zugleich betonte er, dass Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) "sowohl an den Diskussionen als auch den Entscheidungen im Kabinett direkt beteiligt" gewesen sei. "Dass der Anteil des Finanzministers in einer Finanzkrise am Ende etwas größer ist, liegt in der Natur der Sache und seinen Zuständigkeiten", so Pofalla. Glos, dem Kritiker vorgeworfen hatten, sich in der Finanzkrise wochenlang weggeduckt zu haben, hatte in einem Interview fehlende Unterstützung seitens der Kanzlerin bemängelt.

    Scharfe Kritik übte Pofalla an SPD-Kanzlerkandidat und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. "Herr Steinmeier kann nicht ewig auf die Strategie Wegducken setzen", sagte der CDU-Generalsekretär. Die SPD schlingere wie beim BKA-Gesetz oder beim Einsatz der Bundeswehr im Innern führungslos daher. "Vom SPD-Kanzlerkandidaten ist bisher nichts zu hören." Pofalla forderte den Koalitionspartner auf, "sich jetzt wieder am Riemen zu reißen".

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