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'Freie Ärzteschaft' befragt alle Bundestagskandidaten / Grauduszus: "Wir wollen wissen, wie es im Gesundheitswesen weitergeht!"

Erkrath (ots) - "Wir wollen von den Kandidatinnen und Kandidaten wissen, wohin die Reise im Gesundheitswesen in der nächsten Legislaturperiode gehen wird und wie die einzelnen sich im Fall ihrer Wahl in den Deutschen Bundestag positionieren wollen." Martin Grauduszus, Präsident der 'Freien Ärzteschaft' (FÄ), startete jetzt eine bundesweite Fragebogenaktion seines Verbandes an alle Bundestagskandidaten von CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNEN und DIE LINKE: "Die Aussagen zur Gesundheitspolitik in den Wahlprogrammen sind eher schwammig und unergiebig, also müssen die potentiellen Abgeordneten Farbe bekennen."

Mit lediglich sechs pointierten Fragen, die jeweils nur mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten sind, will die 'Freie Ärzteschaft' wissen, ob die künftigen Parlamentarier sich für den Erhalt der flächendeckenden wohnortnahen Versorgung der Patienten durch niedergelassene Haus- und Fachärzte einsetzen werden und ob sie sich - "auch durch eine Gesetzesänderung" - dafür einsetzen wollen, die Industrialisierung der ambulanten Medizin durch Medizinische Versorgungszentren in der Hand von arztfernen profitorientierten Kapitalgesellschaften und Klinikbetreibern zu verhindern. Weitere Fragen behandeln die Komplexe Freiberuflichkeit des Arztes, Therapiefreiheit und ärztliche Schweigepflicht.

"Unsere Fragen berühren elementare Bedürfnisse aller Menschen in unserem Lande", betonte der FÄ-Präsident, "sie umreißen eines der wichtigsten Felder unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft". Deshalb sei die Beantwortung der Fragen "ganz außerordentlich wichtig", heißt es in dem Begleitschreiben zu dem Fragenkatalog.

Grauduszus wies darauf hin, dass die 'Freie Ärzteschaft' die beantworteten Fragen aller Kandidatinnen und Kandidaten regional/lokal in den Arztpraxen und in entsprechenden Internet-Foren veröffentlichen werde. Das gleiche gelte für die Tatsache aller unbeantworteten Fragebögen - "deren Anzahl ich allerdings schon jetzt für eher marginal halte", unterstrich er seine Überzeugung, dass fast alle Kandidaten antworten werden.

Hinweis für die Redaktionen: Die Fragen im Wortlaut finden Sie im Anhang.

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