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Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes "Solarvalley Mitteldeutschland" schafft Einzug in die Endrunde

Halle (ots) - Im Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat "Solarvalley Mitteldeutschland", ein gemeinsames Projekt der Länder Sachsen, Thüringen und des Frühaufsteherlandes Sachsen-Anhalt (federführend), den Einzug in die letzte Auswahlrunde geschafft. Aus 38 Bewerbungen hat die Jury 12 Projekte ausgewählt, die jetzt bis zum 5. Juni ihre Strategie konkretisieren müssen. Im September 2008 werden die fünf Spitzencluster der ersten Wettbewerbsrunde gekürt. Unter dem Motto "Deutschlands Spitzencluster - Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung", soll der Wettbewerb die Innovationskraft der leistungsfähigsten Cluster aus Wissenschaft und Wirtschaft stärken und den richtungsweisenden Zukunftsmarkt der Photovoltaik in Mitteldeutschland weiter vorantreiben. "Mitteldeutschland ist bereits eine der weltweit führenden Solarregionen. Der Kern des sogenannten 'Solar Valley'; liegt im Raum Halle-Bitterfeld und durchläuft eine rasante Entwicklung. Ein Platz unter den fünf stärksten Spitzenclustern Deutschlands würde diesen Aufschwung weiter beschleunigen und die Spitzenstellung der deutschen Solarindustrie festigen", sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff.

Das Ziel von "Solarvalley Mitteldeutschland" ist, Solarstrom ab 2015 wettbewerbsfähig zu konventionellem Strom anzubieten. 25 Solarfirmen und 12 Forschungseinrichtungen bündeln dazu ihre Potenziale. "Wir hoffen, dass wir uns auch in der nächsten Auswahlrunde durchsetzten können. Es wäre das richtige Signal, um den internationalen Vorsprung der deutschen Photovoltaikindustrie weiter auszubauen", sagt Dr. Hubert Aulich, Cluster-Sprecher und Vorstand der PV Crystalox Solar AG in Erfurt und Bitterfeld.

In "Solarvalley Mitteldeutschland" sind alle Photovoltaikfirmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohstoff Silizium bis zum integrierten Photovoltaiksystem mit eigenen Forschungsvorhaben eingebunden. 2006 wurden bereits 16 Prozent aller weltweit produzierten Solarzellen in der Region Mitteldeutschland gefertigt. Das sind 80 Prozent der deutschen Produktion, in einer Branche die jährlich bis zu 50 Prozent wächst.

Das Bundesforschungsministerium will mit dem Spitzenclusterwettbewerb Kooperationen aus Wissenschaft und Wirtschaft fördern und so Netzwerken Wettbewerbsvorteile verschaffen. Hierzu wurden gemeinsame Strategien formuliert, die an den Stärken der regionalen Branchen ansetzen und ungenutzte Entwicklungspotenziale ausschöpfen. Die fünf Spitzencluster, die im September als Sieger gekürt werden, können vom Bund mit bis zu 50 Millionen Euro gefördert werden. Die mitteldeutschen Bundesländer haben für "Solarvalley Mitteldeutschland" im Erfolgsfall bereits eine starke finanzielle Unterstützung zugesagt.

Diese Pressemitteilung wurde durch den Frühaufsteher-Themendienst der "Sachsen-Anhalt. Wir stehen früher auf"-Standortkampagne veröffentlicht. Sachsen-Anhalt erhält in der Förderperiode 2007-2013 rund 3,4 Mrd. Euro EU-Strukturfondsmittel.

www.investieren-in-sachsen-anhalt.de

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