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WAZ: RWE-Chef Roels fordert Mindestpreis für sauberen Braunkohlestrom

    Essen (ots) - RWE-Vorstandschef Harry Roels fordert von der Politik mehr Unterstützung für die heimische Braunkohle. "Die Verfügbarkeit der Braunkohle wird völlig außer Acht gelassen", sagte er in einem Interview mit der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ/Samstagsausgabe). "Diese Bodenschätze reichen 200 Jahre und stellen einen Wert von hunderten Milliarden Euro dar. Die Russen haben das Gas, die Araber haben das Öl und wir haben die Braunkohle." Roels forderte von der Politik eine Unterstützung für sauberen Kohlestrom. "Es wäre sehr nützlich", wenn Strom aus CO2-freien Kraftwerken "mit einem Mindestpreis versehen wäre, wie das ja auch bei erneuerbaren Energien gemacht wird". Zum Vorwurf von RWE gegenüber dem RAG-Vorstand, dieser habe dem RAG-Aktionär Arcelor Mittal aktienrechtswidrig geldwerte Vorteile gewährt, sagte Roels: "Es ist ganz klar, dass alle RAG-Aktionäre gleich behandelt werden müssen. Hier muss eine saubere rechtliche Prüfung stattfinden." RWE stehe zu dem Börsengang der neuen RAG, "aber an der Klärung dieser ernsten Probleme geht kein Weg vorbei."

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