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WAZ: Mehr Teilhabe für die Alten - Kommentar von Wilfried Goebels zu Altersgrenzen

Essen (ots) - Mancher ist schon mit 20 alt, andere sind noch mit 80 geistig jung. Starre Altersgrenzen für öffentliche Ämter und Berufe werden durch das oft gesunde Älterwerden faktisch überholt. Für Bundespräsidenten, Kanzler und Abgeordnete gibt es keine Altersgrenze: Warum dann für Schöffen? Höchste Zeit, dass die Politik mehr gleitende Übergänge in den Ruhestand schafft und über die Flexi-Rente hinaus Alten mehr Teilhabe ermöglicht.

Das politische Denken in Wahlperioden hat lange verhindert, dass die Warnungen vor einer drohenden Rentenkrise gehört wurden. Der kurzatmigen Politik dieser Tage fehlt es an konzeptioneller Langfristigkeit. Noch ist die Gesellschaft nicht auf die demografische Herausforderung vorbereitet. Mit Blick auf die eigenen Enkel fordern Senioren mehr zukunftsorientiertes Denken in der Politik. Wir brauchen das Zusammenwirken von Jung und Alt, keinen Krieg der Generationen.

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