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WAZ: Was für ein bitteres Schicksal! Kommentar von Matthias Korfmann zu Flüchtlingskindern

Essen (ots) - Jedes Flüchtlingsschicksal ist anders, aber das von Kindern ist besonders bitter. Wie groß muss die Verzweiflung (oder in manchen Fällen die Gleichgültigkeit) sein, um ein Kind allein ins Ungewisse zu schicken! Unter den vielen Flüchtlingen, die in Europa Schutz und Perspektiven suchen, bedürfen sie - die Jüngsten - einer besonders sensiblen "Inobhutnahme". Manche geraten "auf die schiefe Bahn", manche verlieren den Mut, ehe ihr Leben richtig begonnen hat. Berlin reagiert spät auf diese besondere Herausforderung, aber es reagiert immerhin. Kann ja nicht angehen, dass sich Dortmund um 300 junge Flüchtlinge kümmern soll und die Nachbarstädte um sechs, sieben oder zehn. Diese anspruchsvolle Aufgabe sollte auf möglichst viele Schultern verteilt werden. Damit am Ende zumindest für einige dieser Kinder das möglich wird, was sie dringend bräuchten: die Unterbringung in einer Familie.

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