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WAZ: Hacker als Staatsfeinde. Kommentar von Dietmar Seher

Essen (ots) - Die hübsche Variante von Cyber-Crime der Zukunft ist: Hacker übernehmen die Steuerung des städtischen Hallenbades. Dort ist dann Warmbadetag. Die böse Form: Cyber-Crime lässt Jets abstürzen, Autobremsen versagen (die Konkurrenz war's) und mit Attacken auf Stromnetze Herz-Lungen-Maschinen stillstehen. Ist das die Kriminalität, sind das die Kriege der Zukunft? Wenn der Experte Sandro Gaycken vor elektronischen Angriffen auf Chemie- und Kernkraftwerke warnt und die Telekom von 30000 Attacken auf Smartphones im Monat berichtet, geht es leider nicht nur um Science-Fiction der Raubzüge im Netz. Das versteht mittlerweile auch die Politik. Sie hat gehandelt. Dass Berlin sie verpflichtet, Angriffe auf sensible Daten zu melden, mag keiner Energie- oder Telekommunikationsfirma gefallen. Es ist miese Werbung. Aber in der Abwehr des Bösen im Netz könnte auch das nur der erste Schritt sein.

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