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WAZ: Ansteckende WM-Begeisterung. Kommentar von Frank Preuß

Essen (ots) - Man muss selbst kein Fußballfan sein, um zu verstehen, warum das gemeinsame Zugucken beim "Public Viewing" für viele ein so emotionales Vergnügen ist: Begeisterung ist nun mal ansteckend. Es spricht nichts gegen öffentliche Fußballfeste im Ruhrgebiet zur WM in Brasilien. Ja, aber die späten Anstoßzeiten, mag mancher stöhnen, der schon vor dem Anpfiff zum Eröffnungsspiel um seinen Schlaf fürchtet. Zur Beruhigung: Die Deutschen spielen in der Vorrunde um 17 und um 21 Uhr, und dass zum Mitternachtskick zwischen Ecuador und Honduras oder zwischen Nigeria und Bosnien-Herzegowina das Viertel vor Begeisterung explodiert, ist nicht so wahrscheinlich. Dass die Städte Wirten und Veranstaltern nun größere Spielräume zugestehen dürfen, ist ja auch kein Freibrief zur Anarchie. Freuen wir uns also ruhig aufs "Rudelgucken". Und wer schon jetzt gequält den Mund verzieht: Weltmeisterschaften sind nur alle vier Jahre. Das erträgt man doch.

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