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WAZ: Nicht alles ist bezahlbar - Kommentar von Theo Schumacher

Essen (ots) - Politische Ideen sind nicht schon deshalb schlecht, weil sie die Vorgänger-Regierung ersonnen hat. Ein solch vernünftiges Konzept der schwarz-gelben Koalition war es, Experten von ohnehin auslaufenden Behördenstellen in Bereiche zu versetzen, wo man sie dringender braucht - etwa in den Schulen. Dort hat sich die Verwaltungsassistenz bewährt.

Heute stellt sich aber die Frage, wie sie künftig zu finanzieren ist. Die Schuldenbremse zwingt zu Einsparungen. Vor allem der Anteil der Personalkosten im Landeshaushalt ist mit über 40 Prozent viel zu hoch und muss reduziert werden. Trotz sinkender Schülerzahlen baut NRW aber keine Lehrerstellen ab, weil die pädagogischen Aufgaben - Stichwort Inklusion - ständig mehr geworden sind.

Nicht alles, was gut wäre, ist auch bezahlbar. Mehr Schulassistenten will jeder, mehr Pädagogen auch. Beides wird nicht möglich sein.

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