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WAZ: Künftiger Juso-Chef für Annäherung der SPD an Linkspartei

Essen (ots) - Der designierte neue Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt hat sich für eine weitere Annäherung von SPD und Linkspartei ausgesprochen. "Ich finde, wir sollten die Frage eines rot-rot-grünen Bündnisses emotionsloser sehen", sagte der 29-jährige Essener, der Mitte Juni an die Spitze der SPD-Nachwuchsorganisation gewählt werden soll, der WAZ-Mediengruppe (Freitagausgabe). Es gehe darum, inhaltliche Schnittmengen zu finden. "Nur in Gesprächen lässt sich herausfinden, ob wir bei der Linkspartei verlässliche Partner für unsere politischen Ziele finden", so Vogt. Vogt soll beim Bundeskongress der Jusos am 18. bis 20. Juni in Essen zum Nachfolger von Franziska Drohsel gewählt werden, die aus privaten Gründen ihren Rücktritt angekündigt hat. Der Politologe Vogt stammt aus Hemer, lebt in Essen und arbeitet bei der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf. Seit 2009 ist er bereits stellvertretender Juso-Vorsitzender. Politisch steht Vogt der im linken Spektrum der SPD angesiedelten Drohsel nahe. Vogts Vorhaben an der Juso-Spitze: "Vor allem möchte ich nach unserer Diskussion, was heute Links ist, nun weitere konkrete politische Ziele ableiten."

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