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WAZ: Der jeden Zweifel zerstreut. Kommentar von Reinhard Schüssler

Essen (ots) - Möglichen Skeptikern ist Felix Magath auf bewährte Weise gleich offensiv entgegengetreten, indem er Christoph Metzelder einen "ehemaligen und künftigen Nationalspieler" nannte. Die Messlatte liegt damit hoch, die Erwartungshaltung bei den Fans auch.

Keine Frage: Mit der Verpflichtung des 47-maligen Nationalspielers ist dem Coach des letztjährigen (und künftigen?) Meisters wieder einmal ein Transfer-Coup gelungen. Mit allerdings hohem Risikopotenzial.

Damit ist weniger Metzelders Vergangenheit beim Erzrivalen BVB gemeint. Die Erfahrung - auch aus dem "Fall Möller" - lehrt: Leistung erstickt Ressentiments. Die Sache hat nur einen Haken: Metzelders Leistungsvermögen lässt sich nach drei von Verletzungen und Bankdrücken geprägten Jahren bei Real Madrid schwer einschätzen. Was den Handlungsspielraum im Hinblick auf eine mögliche Trennung von einem der etablierten Innenverteidiger (Bordon, Höwedes, Westermann) einschränkt.

Der Grund dafür, dass der Transfer auf Schalke trotz aller Unwägbarkeiten überwiegend gut geheißen wird, hat einen Namen: Felix Magath. Der Mann zerstreut jeden Zweifel, inzwischen wird ihm in allen Bereichen ein goldenes Händchen unterstellt.

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