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WAZ: Poß nennt Ramsauer einen "Schablonenschwätzer"

    Essen (ots) - SPD-Finanzexperte Joachim Poß hat die Union aufgefordert, die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Begrenzung der Managergehälter nicht kleinzureden. Entsprechende Äußerungen des CSU-Landesgruppenchefs Peter Ramsauer über das "Ende der Koalition" wies der SPD-Fraktionsvize in scharfen Worten zurück. Im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitagausgabe) nannte er Ramsauer einen "Schablonenschwätzer". Die Koalitionsspitzen hatten neue Regeln zur Vergütung von Vorständen beschlossen. So dürfen sie Aktienoptionen erst nach vier statt bisher zwei Jahren einlösen. Ihre Gehälter muss künftig der gesamte Aufsichtsrat festsetzen und in schlechten Zeiten senken. Dafür sollen die Aufsichtsräte persönlich haften. "Das sind wesentliche Verbesserungen, die wir uns zu Beginn der Beratungen mit der Union gar nicht hätten vorstellen können", sagte Poß der WAZ.

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