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WAZ: Den Terror besiegt - Kommentar von Rolf Potthoff

    Essen (ots) - Am Sonntag riss ein  Selbstmordattentäter in Bagdad 30 Menschen aus dem Leben. Frauen und Kinder waren dabei. Terroristen ist das gleich. Sie wollen Chaos und Schrecken verbreiten.

      Terroristen bemänteln ihr Vorgehen mit religiösen Motiven; mit
dem Islam. Was pure Lüge ist. Es geht um Hass und um Macht. Doch die
Lüge hilft, Selbstmord-Mörder zu rekrutieren. Auch bedrohen sie
Familien, um "Freiwillige" zum "Heiligen Krieg" auszuheben. Sie
scheuen sich nicht, Kindern Sprengstoff anzulegen. Märtyrertum wird
versprochen; was sie erwartet, ist nur der Tod.

      Wenn alles so stimmt, wie von dem mutigen irakischen Mädchen aus
Bakuba berichtet wird, ist dieser Fall wie eine Erlösung. Er zeigt
allen, die in den Griff des Terrors - siehe oben - geraten: Leben ist
wichtiger als der Tod. Er kann Augen zur Einsicht öffnen: Keine
Religion ist so monströs, ihre eigenen Kinder ins Verderben zu
schicken.

      Das Mädchen hat dem diabolischen Terror getrotzt. Es hat den
Radikalen eine Niederlage beigebracht. Das sollten die
US-Sicherheitskräfte wissen. Sie ist keine verblendete Kriminelle;
sie hat Heldenhaftes vollbracht.

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