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WAZ: Dem Euro sei Dank. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Gerade vier Wochen ist es her, da gedachten die Deutschen der Währungsreform, der Geburtsstunde der D-Mark und des Beginns des Wirtschaftswunders. Und im Gedenken schwang nicht wenig Trauer mit. Gestern war der Euro zeitweise mehr als 1,60 Dollar wert, und das ist einmal mehr ein Grund, auf die wegweisende, vermutlich epochale Entscheidung zur Einführung der gemeinsamen europäischen Währung zu schauen. Ohne Euro hätte die D-Mark gegenüber Lira, Franc und anderen Währungen wichtiger Exportländer enorm an Wert gewonnen. Längst hätte die währungsbedingte Teuerung zum Stellenabbau geführt. So aber ist Deutschland gemeinsam mit den anderen im EU-Raum stark. Und das ist gut so. Denn die Tektonik der Weltwirtschaft verschiebt sich derzeit mit Macht. Russland und China, die zwei Großmächte, haben sich mit rasender Geschwindigkeit auf den Weg nach oben gemacht. Europa steht auch dank des Euro stabil im Globalisierungssturm. Die USA haben ein wachsendes Problem.

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