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WAZ: Unternehmen wollen einstellen - Weiche Wirklichkeit - Leitartikel von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Explodierender Ölpreis, schwacher Dollar, Finanzmarktkrise, Lebensmittelknappheit - die globalen Märkte produzieren eine schlechte Nachricht nach der andern. Und weil sich Wirtschaftsforscher an diesen Nachrichten orientieren, wurden ihre Prognosen immer pessimistischer. In der Theorie hatte die drohende Rezession in den USA längst den Atlantik überquert. Wie gut, dass die Wirklichkeit zuweilen Einspruch erhebt. Sie erlaubte sich zum Jahresbeginn, in Gestalt eines Rekordwachstums, den Prognosen zu widersetzen. Und immer, wenn mittelständische Unternehmer gefragt wurden, hellte sich der Blick in die Zukunft merklich auf. Das war in den jüngsten IHK-Umfragen nicht anders als nun im Arbeitsmarktbarometer von Manpower. Die Unternehmer sind nicht blind für die Weltmärkte, sie lesen auch Zeitung und sorgen sich um ihre Energiekosten und Exportchancen. Dennoch wollen sie weiter einstellen, weil sie sich dem internationalen Wettbewerb gewachsen fühlen. Dazu noch eine Nachricht aus der manchmal gar nicht so harten Wirklichkeit: Der Export stieg im April um 14 Prozent.

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