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WAZ: Szenen einer Ehe - Kommentar von Thomas Lelgemann

Essen (ots) - Die Ehe zwischen Trainer Mirko Slomka und dem FC Schalke 04 ist geschieden. Die Trennung kommt aber zu spät. "Seit ich im Sommer hier meinen ersten Trainingstag hatte, wurde Slomka kritisiert", sagt Jermaine Jones, "das habe ich gar nicht verstanden." Doch der Neuzugang kannte eben die Schalker Verhältnisse nicht. Statt sich an einen Tisch zu setzen und über ein Ende ohne Schrecken zu reden, entschieden sich die Schalker Verantwortlichen für die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Was in der Ehe selten gut geht, klappte auch auf Schalke nicht. Wenn das Vertrauen fehlt, kommen sofort Zweifel hoch. Außenstehende können dies oft nicht nachvollziehen. Wie Thomas Schaaf. Der Bremer Trainer, seit 1999 im Amt, pries Slomka noch am Samstag. An der Weser hielten die Ehen schon immer länger. Slomka sprach am Samstag davon, dass er kaputt gehe, wenn die Diskussionen um seine Person weiter gehe. Er ist mit 40 jung genug für eine neue Beziehung. Mit seinen Erfolgen ist er durchaus eine gute Partie. Aber es wird höchstens eine Liebe auf Zeit, so ist nun mal das Geschäft. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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