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Märkische Oderzeitung: zu Gaulands Vorschlag, keine Flüchtlinge aus Nahost mehr aufzunehmen:

Frankfurt/Oder (ots) - "Alle vorliegenden Daten über die AfD- und Pegida-Anhänger belegen, dass sie nicht aus der Mitte, sondern vom rechten Rand der Gesellschaft stammen", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Und genau in dieser trüben Brühe fischt, von niemandem zu bremsen, der brandenburgische AfD-Vorsitzende Alexander Gauland. Der ehemalige Chef der hessischen Staatskanzlei fühlte sich in seiner CDU nicht mehr beheimatet, nun wird aus dem Konservativen nach und nach ein Herold der Ängstlichen. In wohlanständige Worte verkleidet, fordert er jetzt, die Schotten dicht zu machen. Keine syrischen Kinder und ihre Eltern, die sich vor den Mordbanden des IS nach Europa in Sicherheit bringen, sollen hier mehr aufgenommen werden. Es seien kulturelle Traditionen, die es schwer hätten, sich hier zu integrieren, vernebelt er seine Forderung zynisch. Als die große Mehrheit an den 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erinnert, vor dessen Grauen viele nur als Flüchtlinge durch die Gastfreundschaft anderer Länder entkommen konnten, schlägt Gauland die Tür zu.

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