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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur EEG-Umlage

Frankfurt/Oder (ots) - Wenn es korrekt zugehen würde, könnte ein Haushalt nicht nur zwei, drei, sondern gut 30 Euro sparen. Denn dank des immer größeren Angebots an Öko-Strom verfallen die Preise an der Energiebörse, der Einkauf wird für die Versorger billiger. Wenn sie das nicht in sinkende Strompreise für den Endabnehmer ummünzen, sollte man als Kunde den Anbieter wechseln. Aber man darf sich keine Illusionen machen: Für wirklich deutliche Preissenkungen gibt es keinen Spielraum. Der Berg an auf Jahre garantierten Förderzusagen für Anleger, die ihr Geld in Wind- und Solarprojekte gesteckt haben, wird größer. Während sich ein wachsender Teil der Industrie mit Rabatten aus der Affäre zieht. Dazu kommt der teure Netzausbau. Die Energiewende bleibt für die Bürger eine kostspielige Angelegenheit.

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