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Märkische Oderzeitung: Die "Märkische Oderzeitung" (Frankfurt/Oder) meint zum UEFA-Skandal in ihrer Dienstagsausgabe am 26. Oktober 2010:

Frankfurt/Oder (ots) - Wie man dem schlechten Ruf der Funktionäre (wahrlich nicht nur im Fußball, sondern im gesamten Sport) abhelfen kann, bleibt die große Frage, zumal die meisten sich für unfehlbar halten. Mit einigem Recht verweisen die Verbände auf ihre Eigenständigkeit und verbitten sich Einflussnahme von außen - erst recht von der Politik. Doch wenn es den Verbandsbossen mit ihren Null-Toleranz-Aussagen in Sachen Korruption auch nur ein bisschen ernst wäre, müssten sie das zumindest bei Auswahlverfahren von Veranstaltungsorten transparenter machen.

Doch davon ist nichts zu spüren - im Gegenteil. Nichts fürchten sie in Zürich (FIFA) und Nyon (UEFA) mehr als Aufklärung. Man gefällt sich als sehr mächtiger Geheimbund, der den Rest der Welt nach seiner Pfeife tanzen lässt. Und wer gegen die ungeschriebenen Regeln des Schweigens verstößt, wird verstoßen, das mussten schon einige Funktionäre erfahren. +++

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