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Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) kommentiert:

Frankfurt/Oder (ots) - Manövriermasse

Keine der beiden Seiten sind nach dem jüngsten schweren Zwischenfall an einem militärischen Großkonflikt interessiert. Nordkorea besitzt die Atombombe und würde diese vermutlich auch bedenkenlos einsetzen. Scharfe Sanktionen könnten das Regime destabilisieren, was unter anderem eine gigantische Flüchtlingswelle zur Folge hätte.

Deshalb dürfte es auch in Zukunft zu Scharmützeln auf hoher See kommen und sich ein anachronistischer Zustand fortsetzen. Nach dem Korea-Krieg wurde 1953 ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, ohne dass dieses von einem Friedensvertrag abgelöst wurde. Nicht zuletzt, weil China und die USA heftig konkurrierende Mächte sind, die Nord- und Südkorea vor allem als Manövriermasse betrachten. +++

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