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Dammbruch: Die Agenda der WHO hört nicht bei Tabak auf - am Ende steht der entmündigte Bürger

Köln (ots) - Am Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2016 wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Regulierungsbehörden weltweit davon überzeugen wollen, dass vereinheitlichte Verpackungen den Konsum von Tabak nachweisbar reduzieren. Obwohl diese extreme Politik, ein de facto Markenverbot, die gesetzten Ziele in Australien nicht realisieren konnte. Nichtsdestotrotz ebnet die WHO bereits den Weg für die Anwendung solcher Maßnahmen auf andere Konsumgüter. Hier drohen Folgefehler mit Auswirkungen für weitere Branchen und den erwachsenen Konsumenten.

Dr. Margaret Chan, die WHO Generaldirektorin, sagte bereits 2013: "...es geht nicht mehr nur um die großen Tabakkonzerne. Die öffentliche Gesundheit darf auch den Konflikt mit großen Lebensmittel-, Soda- und Alkoholherstellern nicht scheuen".*

Der Damm zeigt bereits die ersten Brüche. Verschiedene Länder, darunter Frankreich und das Vereinigte Königreich, planen die Einführung von vereinheitlichten Verpackungen für Tabakprodukte und haben kürzlich die Steuersätze auf bestimmte Lebensmittel und Getränke erhöht. Die Gesundheitslobby weist auch immer wieder auf die Ähnlichkeiten zwischen Tabak, Süßigkeiten und anderen Genussmitteln hin, wenn sie Regulierungsmaßnahmen zur Reduzierung ihres Konsums fordert. Dabei bringt sie auch die Maßnahmen ins Spiel, die schon beim Tabak nicht geholfen haben, sehr wohl aber die Mündigkeit des erwachsenen Konsumenten infrage stellen.

Heike Maria Lau, Leiterin Politik und Kommunikation JTI, kommentiert: "Der Weltnichtrauchertag wird als politisches Instrument genutzt, um Druck auf Regierungen auszuüben, damit diese noch schärfere Bestimmungen einführen - Gesetze, die jedoch nicht den gewünschten gesundheitspolitischen Nutzen haben. Gleichzeitig hindert eine Regulierung, wie sie die Tabakbranche jetzt erlebt, den Wettbewerb und schränkt die Entscheidungsfreiheit der Konsumenten massiv ein. Mit einem kompletten Marken- und Werbeverbot würde sich die Politik endgültig von dem Grundsatz des mündigen Verbrauchers verabschieden. Will das der erwachsene Bürger, dass er zukünftig vom Staat weniger informiert, dafür aber zunehmend erzogen wird?"

*Margaret Chan, Eröffnungsansprache bei der 8. Global Conference on Health Promotion, Helsinki, Finland, 10. Juni 2013.

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