Stiftung Jugend forscht e.V.

Jugend forscht - Auftakt zum 43. Bundeswettbewerb

Jugend forscht - Auftakt zum 43. Bundeswettbewerb
Das 43. Jugend forscht Finale in Hamburg hat begonnen. 190 Teilnehmer stellen 111 Projekte vor. Mit dabei ist Celia Viermann (17) aus Neckargemünd in Baden-Württemberg. In ihrer Biologie-Arbeit analysierte die Wirkung eines gängigen Epilepsie-Medikaments auf die menschlichen Nervenzellen in Abhängigkeit von Dosierung und Anwendungszeit. Die ...

Hamburg/Bremerhaven (ots) - Vom 22. bis 25. Mai 2008 präsentieren Deutschlands beste Nachwuchsforscher ihre Ideen in der Stadthalle Bremerhaven

Start frei für den 43. Bundeswettbewerb von Jugend forscht: Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag, den 25. Mai 2008 treten die besten Jungforscherinnen und Jungforscher in Bremerhaven in den wissenschaftlichen Wettstreit. 190 Jugendliche haben sich mit 111 Projekten für das Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert. Im Namen der beiden Veranstalter begrüßten Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V., und Ingo Kramer, Präsident der Unternehmensverbände im Lande Bremen e. V., alle Teilnehmer, Juroren und Gäste zum Auftakt des Finales in der Stadthalle Bremerhaven. "Mit der Ausrichtung des diesjährigen Bundeswettbewerbs unterstreicht die Wirtschaft des Landes Bremen ihr großes Interesse an einer gezielten Nachwuchsförderung insbesondere im naturwissenschaftlich-technischen Bereich", sagte Kramer.

Die jungen Forscher und Erfinder präsentieren ihre Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den diesjährigen Finalisten gehört Celia Viermann aus Neckargemünd. In ihrer Biologie-Arbeit konnte die 18-Jährige nachweisen, dass Epilepsie-Medikamente den Tod bestimmter Nervenzellen auslösen können. Es gelang ihr, diese schädliche Nebenwirkung anhand von Zellkulturen unter Laborbedingungen detailliert zu analysieren. Henrik Rasmus Thomsen und Burhan Senyener aus Bremen haben sich ebenfalls qualifiziert. Im Fach Geo- und Raumwissenschaften präsentieren die beiden 16-Jährigen eine selbst konstruierte Anlage für Hausdächer, die mithilfe von Mikroalgen die Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen von Privathaushalten verringert.

Am Samstag, den 24. Mai 2008 findet um 19.30 Uhr die Sonderpreisverleihung im Columbus Cruise Center in Bremerhaven statt. Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften überreichen hochwertige Geld- und Sachpreise - darunter attraktive Forschungsreisen in die USA und Korea sowie zur Nobelpreisverleihung in Stockholm.

Höhepunkt des 43. Bundeswettbewerbs ist die Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, den 25. Mai 2008, um 10.30 Uhr. In Anwesenheit von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Jens Böhrnsen, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, sowie weiteren Ehrengästen werden Sieger und Platzierte im Rahmen einer Feierstunde in der Stadthalle Bremerhaven ausgezeichnet.

Pressevertreter können sich an allen vier Finaltagen über die Leistungen des talentierten Forschernachwuchses informieren. Kurzfassungen der Projekte wie auch weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Pressekontakt:

Pressekontakt während des Bundeswettbewerbs (Pressebüro):
Dr. Daniel Giese, Stiftung Jugend forscht e. V.
Cornelius Neumann-Redlin, Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.
V.
Tel.: 0471 5917-611
Fax: 0471 5917-621
E-Mail: presse@jugend-forscht.de

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