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Deutscher Städte- und Gemeindebund begrüßt Konjunkturpaket II - Schnelle und unbürokratische Umsetzung notwendig

Berlin (ots)

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt das
Konjunkturpaket II als Hoffnungssignal für die Städte und Gemeinden, 
aber auch für die Wirtschaft und damit für die Arbeitsplätze vor Ort.
Die im Paket vorgesehenen 17 bis 18 Mrd. Euro für Investitionen von 
Kommunen und Ländern sind eine große Chance, endlich die maroden 
Schulen energetisch zu sanieren, Gebäude und Straßen in einen 
besseren Zustand zu bringen. "Das kann Aufbruchstimmung erzeugen, 
wenn das Erscheinungsbild der Städte und Gemeinden wieder besser 
wird. Es erhöht zugleich unsere Wettbewerbsfähigkeit, wenn die Krise 
einmal vorbei ist", sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des
DStGB, Dr. Gerd Landsberg.
Wir werden damit in die Lage versetzt, dem Handwerk vor Ort die 
notwendigen Aufträge zu erteilen. Das schafft zusätzliche Nachfrage. 
Denn es gilt der Erfahrungssatz, dass 1 Mrd. Euro öffentliche 
Investitionen 1,3 Mrd. Euro privates Kapital aktivieren und 25.000 
Arbeitsplätze sichern bzw. schaffen.
Die Länder seien nun gefordert, dem Beispiel des Bundes zu folgen 
und ebenfalls kommunale Investitionen zu unterstützen. Äußerungen 
einzelner Länder deuteten aber in die entgegen gesetzte Richtung. "Es
darf nicht dazu kommen, dass der Bund ein Konjunkturpaket schnürt und
die Länder ihre Zuweisungen an die Kommunen im Gegenzug 
zurückfahren", so Landsberg. Auch die Länder seien in der Pflicht!
Viele Pläne lägen fertig in der Schublade und könnten zügig 
umgesetzt werden, wenn die Mittel jetzt schnell an die Städte und 
Gemeinden fließen. Die Länder müssten sicherstellen, dass eine 
schnelle und unbürokratische Umsetzung erfolgt. Dabei müssen die 
Kommunen unmittelbar und dauerhaft eingebunden werden. Umso eher 
werden die Maßnahmen Erfolg haben.
Auch die Steuererleichterung durch einen höheren Grundfreibetrag 
sowie durch Senkung des Eingangssteuersatzes ist nach Auffassung des 
DStGB akzeptabel. Gleichwohl, so Landsberg, dürfen der riesige 
Schuldenberg von 1,5 Billionen Euro und das Ziel von ausgeglichenen 
Haushalten nicht aus dem Blick geraten. Wir müssen weiterhin 
anstreben, dass - jedenfalls mittelfristig - alle staatlichen Ebenen 
ihre Ausgaben auch aus den laufenden Einnahmen finanzieren können.

Pressekontakt:

Kontakt:

Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des DStGB
Tel.: 030/77307-225 oder 0172-2402723
E-Mail: Franz-Reinhard.Habbel@dstgb.de

Original-Content von: Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V., übermittelt durch news aktuell

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