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BERLINER MORGENPOST: Das Rennen ist eröffnet
Ein Leitartikel von Jörg Quoos

Berlin (ots) - Wer in der Politik als erster für ein hohes Amt ausgerufen wird, der wird es am Ende nicht. Das ist eine alte Regel im Machtbetrieb, die sich schon oft bewahrheitet hat. Wolfgang Schäuble musste es leidvoll erfahren. Jetzt ist Frank-Walter Steinmeier zwei Jahre vor der Wahl im Rennen um das Amt des Bundespräsidenten. Mit einem Bundespräsidenten Steinmeier könnte die Kanzlerin eigentlich gut leben, aber was sagt die Partei dazu? Sie erwartet von Angela Merkel einen eigenen Kandidaten, schließlich könnte er im dritten Wahlgang mit einfacher Mehrheit durchgesetzt werden. Aber wenn die Kanzlerin die gemeinsame Lösung will? Es sind keine schlechten Voraussetzungen für ein ungewöhnliches politisches Manöver wie einen gemeinsamen Bundespräsidentenkandidaten. Und auch deutlich weniger absurd als die Schnapsidee von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, auf einen eigenen SPD-Kanzlerkandidaten zu verzichten.

Der vollständige Leitartikel unter: www.morgenpost.de/205640133

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