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prmagazin-Pressestellentest Erneuerbare Energien: Unternehmen schneiden schlecht ab
Bei den Branchenverbänden gibt es nur Gewinner

Remagen (ots) - Viermal die Note "katastrophal", einmal "reformbedürftig", einmal "verbesserungswürdig" - sechs Unternehmen sind die Verlierer im zweiten Teil des prmagazin-Pressestellentests zum Thema Erneuerbare Energien, der in der November-Ausgabe erscheint. Das Ergebnis ist somit deutlich schlechter als beim Test der Bundesverbände im Vormonat: In Teil eins zeigte selbst der Letztplatzierte eine "gute" Leistung.

Davon kann diesmal keine Rede sein. Ein besonders skurriles Beispiel ist Conergy. Bei der Hamburger Solarfirma funktionierte so gut wie gar nichts. Der Empfang in der Telefonzentrale war unfreundlich, Antworten liefern konnte das Unternehmen nicht. Aber zwei Wochen später stellte Conergy "Frequently Asked Questions" online, die sich um das Testthema drehen. Dafür gibt es nur 44 von 200 möglichen Punkten und die Bewertung "katastrophal".

Den letzten Platz belegt Vestas mit 19 Punkten. Die Pressestelle des dänischen Herstellers von Windkraftanlagen war nicht erreichbar und lieferte folglich auch keine Antworten. Ebenfalls "katastrophal" präsentieren sich GE Renewables (49,5 Punkte) und Next Kraftwerke (57 Punkte). Das Prädikat "reformbedürftig" kassiert Siemens Renewable Energy (63,5 Punkte), die Bewertung "verbesserungswürdig" gibt es für Winergy (115 Punkte).

Positiv ragt Testsieger E.ON heraus (174 Punkte). Markus Nitschke, Sprecher unter anderem für erneuerbare Energien, war auf der Homepage einfach zu finden, schnell erreichbar und lieferte am folgenden Tag ordentliche Auskünfte. Überzeugen konnten auch die SolarWorld-Sprecher Milan Nitzschke und Tiffany Künster mit ihren ausführlichen Antworten (169 Punkte). Beide Unternehmen bekommen die Note "sehr gut".

Beim Test der Bundesverbände, die im Oktober die gleichen Fragen beantworten sollten, gab es nur Gewinner. Klarer Sieger war der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Mit 195 von 200 möglichen Punkten erreichten die Berliner als einziger Kandidat die Bestnote "erstklassig". Je drei Organisationen schnitten "sehr gut" beziehungsweise "gut" ab.

Die Testfragen drehten sich um die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und um die Ukraine-Krise.

Nähere Informationen sowie die Antworten der Testkandidaten finden Sie unter www.prmagazin.de/pressestellentest-erneuerbare-energien_2

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Pressekontakt:

Christina Ullrich
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