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Werder Bremen-Presseservice: Fußball darf Hooligans keine Plattform bieten

Bremen (ots) - In die bundesweite Debatte nach den heftigen Ausschreitungen bei einer Demonstration von Hooligans, rechtsradikalen Gruppierungen und Rockern in Köln, bei denen 49 Polizisten verletzt worden waren, hat sich am Dienstag vor dem Pokalspiel auch Werders Vereinspräsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer zu Wort gemeldet. Fischer begrüßte die gegenwärtige intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik und machte sich für eine differenzierte Bewertung der Situation stark. "Immer wieder will hier ein Personenkreis den Fußball ausnutzen, um eine Plattform für ihre menschenverachtenden, demokratiefeindlichen und gewaltverherrlichenden Anschauungen und Ziele zu schaffen. Mit Fußballfans hat dieser Personenkreis nichts zu tun", unterstrich Werders Geschäftsführer.

Zu Schätzungen wonach sich zwischen 40 bis 100 Bremer Hooligans unter den 5.000 gewaltbereiten Demonstranten befunden haben sollen, sagte Fischer: "Es gibt mit dieser Gruppierung keinerlei Kontaktpunkte in der Fan-Szene des SV Werder Bremen. Dank unserer jahrelangen Arbeit gegen Diskriminierung und Rassismus und der gezielten Stärkung unserer Fanszene ist es unseren Anhängern gelungen, diesem gewaltbereiten Personenkreis im und um das Stadion keinen Raum zu bieten."

Für Klaus-Dieter Fischer, der sich für die Fan-Abteilung beim SV Werder Bremen verantwortlich zeigt, ist der Vorgang in Köln ein weiteres Signal, dass solche Strömungen nur gesamtgesellschaftlich begegnet werden können. "Wir dürfen uns von diesem gemeinsamen Weg des sozialen Engagements, der Prävention und täterorientierten Aufklärung von Gewalt im öffentlichen Raum nicht entfernen. Es ist eben nicht möglich, bei solchen Ausschreitungen allein auf 'König Fußball' zu zeigen und sich auch nur einen Schritt aus der Verantwortung für die Sicherheit im öffentlichen Raum zurückzuziehen, weil gerade am Sonntag in Köln sehr deutlich wurde, dass hier die Bühne Fußball wieder einmal von Gewalttätern mit verschiedensten Motiven, auch politischen Interessen, missbraucht wurde", so Fischer.

Der SV Werder Bremen gehört seit Jahren zu den Vorreitern bei der Fanarbeit. Initiativen wie die Aufstockung der Mitarbeiter der Fanbetreuung, Einführung eines KidsClubs, soziales Engagement in Schulen, Vereinen und Beruflichen Bildungsstätten, die Unterstützung externer Initiativen sowie die intensive Zusammenarbeit mit allen relevanten Sicherheitsbehörden tragen seit Jahren zu einer familienfreundlichen Atmosphäre im Weser-Stadion bei.

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