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Werder Bremen-Presseservice: Verletzung schlimmer als gedacht - Owo fällt länger aus

    Bremen (ots) - Patrick Owomoyela wird für Werder Bremen länger als gedacht ausfallen. "Leider sieht es nicht gut aus. Der Muskelfaserriss hat sich nicht bestätigt. Um was es sich jedoch genau handelt, untersucht derzeit der Arzt. Ich gehe davon aus, dass uns Owo rund acht Wochen ausfallen wird", sagte Werders Cheftrainer Thomas Schaaf am Mittwochvormittag direkt nach dem Training. Nur wenige Minuten später bestätigte Patrick Owomoyela die Befürchtungen: "Die Ärzte haben einen Sehnenteilabriss am hinteren Oberschenkel festgestellt. Das kann bedeuten, dass ich bis zu drei Monate ausfalle."

    Damit stehen dem Bremer Coach derzeit sieben Spieler nicht zur Verfügung. Neben Owomoyela konnten am Mittwoch auch Per Mertesacker (Knie), Torsten Frings (Knie), Aaron Hunt (Zahnschmerzen), Christian Schulz (Rückenprobleme), Petri Pasanen (Achillessehne) und Kevin Artmann (Leistenprobleme) nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Markus Rosenberg konnte ebenfalls nicht trainieren. "Er hat gestern einen Schlag am Fuß abbekommen, so dass die Stelle etwas angeschwollen ist. Er hat sich in der Reha behandeln lassen", erklärte Schaaf. Auf dem Platz, jedoch abseits des Mannschaftstraining, haben zudem Frank Baumann, Daniel Jensen und Peter Niemeyer, die alle drei in Oldenburg über neunzig Minuten ran durften, eine Laufeinheit absolviert.

    Dafür tauchte ein bislang eher unbekanntes Gesicht in der Trainingsgruppe um Boro & Co auf. U 19-Angreifer Andreas Granskov-Hansen durfte zum ersten Mal bei den Profis dabei sein. "Ich war ganz schön aufgeregt aber es war richtig gut", freute sich der dänische Junioren-Nationalspieler, der die Profis auch in das Trainingslager nach Bad Ragaz begleiten wird. "Andreas ist uns schon bei der U 19 positiv aufgefallen. Jetzt hat er die Möglichkeit dabei zu sein und kann eine Marke setzen", erklärte Schaaf die Nominierung.

    Am Dienstagabend erreichte den 18-Jährigen die freudige Nachricht, in den kommenden Tagen und Wochen bei den Profis dabei zu sein. "Als ich gerade nach sieben Stunden Autofahrt bei meinen Eltern in Dänemark angekommen bin, erreichte mich der Anruf des Trainers, dass ich heute hier mittrainieren soll. Anderthalb Stunden später saß ich schon wieder im Flieger nach Hamburg, so dass ich heute Morgen wieder in Bremen angekommen bin."

    In der Schweiz will der Angreifer nun richtig Gas geben. "Ich hatte zwar kaum einen Tag zum Verschnaufen aber das ist egal. Die Nominierung für das Trainingslager ist Motivation genug. Da kann ich Tage lang rennen. Dabei sein zu dürfen, ist ein Traum für mich", so Ganskov-Hansen, der bereits umfangreiche Vorsorge getroffen hat, damit bis zum Abflug in die Schweiz nichts mehr schief geht: "Für morgen früh habe ich drei Wecker gestellt und meine Eltern gebeten, mich morgen früh anzurufen, damit ich ja pünktlich beim Flughafen bin."

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