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Kolpingwerk erinnert an den Fall der Mauer vor 25 Jahren

Köln (ots) - Mit der Erklärung "Erinnerung, Dank und Auftrag" ruft das Kolpingwerk Deutschland den Fall der Mauer vor 25 Jahren in das Gedächtnis zurück. "Der grenzenlose Mut von Menschen, die die Unterdrückung durch die Diktatur nicht mehr hinnehmen wollten, ist der Ausgangspunkt für den Umsturz des SED-Regimes gewesen", erinnert das Kolpingwerk. "Das DDR-Regime hat geglaubt, mit seiner Ideologie jeden Verstoß gegen Menschenrechte rechtfertigen zu können. Die getöteten und leidenden Menschen an der Mauer und in den Stasigefängnissen sind Ausdruck für diese menschenverachtende Grundhaltung gewesen", so der Kolping-Bundesvorstand.

Auch heute sei niemand gefeit vor Entwicklungen und Denkhaltungen, die zur Unterdrückung oder zum politisch motivierten Mord führen. Das Kolpingwerk mahnt deshalb: "Diktaturen werden möglich, wenn sich zu viele Menschen aus der Zivilgesellschaft zurückziehen. Eine lebendige Demokratie hingegen begrüßt und fördert die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger." Politische Apathie und die Verhöhnung des Politischen hingegen seien alarmierende Warnhinweise. "Zwei politische Diktaturen waren Realität auf deutschen Boden. Viel zu oft! Wir sind aufgerufen, uns der Bedeutung der Möglichkeit zur politischen Selbstbestimmung immer wieder bewusst zu werden." Der Kolping-Bundesvorstand erinnert an dieses wichtige Ereignis deutscher Geschichte, welches wesentlich mit den Friedensgebeten in den christlichen Kirchen begonnen habe. Er dankt allen Bürgerinnen und Bürgern, die eine menschenverachtende Diktatur durch ihren Mut, mit bloßem Willen und ohne Gewalt gestürzt haben!

Anlass der Erklärung ist die Tagung des Kolping-Bundeshauptausschusses, der vom 7. bis 9. November in der Lutherstadt Wittenberg tagt. Dazu findet eine Gedenkfeier an den 25. Jahrestag des Mauerfalls statt. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff spricht dabei zu den 150 Delegierten des Kolpingwerkes, die aus allen Teilen Deutschland nach Wittenberg angereist sind.

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