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Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Arbeitskosten - Im Westen fast 34 Euro je Stunde

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Köln (ots)

Die Industrie in Westdeutschland muss im Vergleich zu den meisten 
Konkurrenzländern einen erheblichen Kostennachteil verkraften. Im 
vergangenen Jahr beliefen sich die Arbeitskosten im westdeutschen 
Verarbeitenden Gewerbe im Schnitt auf 33,59 Euro je 
Arbeitnehmerstunde. Das war der weltweit dritthöchste Wert nach 
Norwegen (38,07 Euro) und Belgien (34,19 Euro). Dagegen können große 
Wettbewerber wie die USA, Japan, Großbritannien und Italien mit 
Arbeitskosten zwischen 20 und 26 Euro je Stunde kalkulieren. Im 
östlichen Teil der Europäischen Union ist eine Arbeitsstunde sogar 
für maximal 7 Euro zu haben. Nach wie vor billiger als die 
West-Unternehmen produzieren mit 19,76 Euro je Stunde die 
ostdeutschen Industriebetriebe. Zudem stiegen die Arbeitskosten dort 
im Jahr 2006 mit 2,4 Prozent langsamer als im Westen (plus 2,8 
Prozent).
Generell versucht das deutsche Verarbeitende Gewerbe, seine Kosten 
durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern zu reduzieren. 
Doch auch wenn dieses Outsourcing die industriellen Arbeitskosten um 
3,4 Prozent oder 1,10 Euro je Stunde verringert, ändert sich am 
internationalen Ranking wenig. So ist Deutschland insgesamt unter 
Einbeziehung der Vorleistungen mit 30,93 Euro der fünftteuerste 
Industriestandort in Europa. Andere wichtige Exportländer wie 
Großbritannien und Irland haben weiterhin einen Arbeitskostenvorteil 
von 5 bis 6 Euro pro Stunde.
Christoph Schröder: Industrielle Arbeitskosten im internationalen 
Vergleich, in: IW-Trends 4/2007

Pressekontakt:

Gesprächspartner im IW: Christoph Schröder, Telefon: 0221 4981-773

Original-Content von: Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V., übermittelt durch news aktuell

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