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Investor Huth: "Mall of Berlin" schließt stadtplanerische Lücke

Berlin (ots) - Der Investor der neuen Einkaufs-Meile "Mall of Berlin", Harald Huth, wehrt sich gegen den Begriff "Shopping-Center" für das Projekt.

Es handele sich vielmehr um eine Art überdachte Fußgängerzone, sagte Huth am Donnerstag bei Radio Berlin vom rbb: "Shopping-Zentren sind immer sehr nach innen orientiert; das Projekt, das wir haben, korrespondiert mit außen. Wir wollen, dass die Menschen [...] denken, sie sind in der Stadt und nicht in irgendeinem künstlichen Bereich."

Das so genannte Stadt-Quartier am Leipziger Platz in Mitte stelle eine Verbindung dar zwischen dem Potsdamer Platz und der Friedrichstraße, sagte Huth. Es werde ein Weg geschlossen, auf dem man kulturelle Erlebnisse -wie einen Besuch am Holocaust-Mahnmal und dem Brandenburger Tor- mit etwas funktionellem wie Einkaufen verbinden kann.

"Diese Trampelpfade, die es ja sonst in jeder Stadt gibt, die haben wir in Berlin einfach nicht, weil wir im zweiten Weltkrieg so zerrissen worden sind, mit unserem Einzelhandel und den kulturellen Standorten."

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