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Berliner SPD-Vorsitzender Stöß sieht sich nach Saleh-Rückzug bestätigt

Berlin (ots) - Der Machtkampf in der Berliner SPD ist vorerst beendet.

Landes-Parteichef Stöß begrüßte am Montag im rbb die Entscheidung von Fraktionschef Saleh, auf eine Kampfkandidatur um den Parteivorsitz zu verzichten. Saleh hatte am Sonntag erklärt, er werde den Parteichef bis zur nächsten Abgeordnetenhauswahl unterstützen.

Stöß betonte, Saleh habe erkannt, dass er innerhalb der Partei keine Mehrheit habe und die Konsequenzen gezogen. Damit herrsche endlich Klarheit und von der SPD sei weiterer Schaden abgewendet. Man müsse sich jetzt auf die Europwahl und das Volksbegehren über das Tempelhofer Feld konzentrieren. Davon dürfe nicht mit innerparteilichen Ränkespielen abgelenkt werden.

Den Vorwurf der Profillosigkeit wies der Landesvorsitzende zurück. Die Berliner SPD stehe für Wohnungsbau, Arbeitsplätze und Bildung in einer wachsenden Stadt. Wer Vorschläge oder Kritik habe, der solle sie in den Parteigremien äußern - und nicht in der Öffentlichkeit. Dies nutze nur den Gegnern der Partei.

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