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Der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Kurt Beck: "Öffentlich-rechtliche Sender müssen an der digitalen Entwicklung beteiligt sein" - Keine Verdrängungsgefahr durch Fernseh-Digitalisierung

Internationale Funkausstellung 2007 in Berlin: ARD/RBB DIE ARD AUF DER INTERNATIONALEN FUNKAUSSTELLUNG 2007 IN BERLIN SPD-Parteichef Kurt Beck (Mitte) am 03. September zu Gast in der ARD-Halle 2.2, empfangen von rbb-Intendantin Dagmar Reim (2.v.r.), dem ARD-Vorsitzenden Fritz Raff (l.), ARD-Generalsekretärin Dr. Verena Wiedemann (2.v.l.) und ...

    Berlin (ots) -

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    Bei einem Rundgang auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin hat am Montag der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Kurt Beck, die Digital-Strategie von ARD und ZDF vor Angriffen der privaten Konkurrenz verteidigt: "Meines Erachtens darf die Technologie, mit der ausgestrahlt und empfangen wird, nicht den Gedanken des Dualen und damit auch den Anteil des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und Rundfunks überstrahlen." Weiter sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident: "Es muss klar sein, dass sich öffentlich-rechtliche Sender an der digitalen Entwicklung beteiligen können, ja beteiligen müssen.

    Dabei hob Beck den Informationsauftrag von ARD und ZDF hervor: "Das ist eine Aufgabe, die etwas mit dem mündigen Bürger, mit seiner Entscheidungsfähigkeit und seiner Souveränität in einem demokratischen Gemeinwesen zu tun hat." Darüber hinaus sprach er von einer Vorreiterrolle der öffentlich-rechtlichen Sender sowohl bei der Förderung der Technologie als auch bei der Qualität des Programms.

    Beck hob die Chancen der Digitalisierung hervor: "Meines Erachtens wird es keine Verdrängung geben. Ich glaube, dass die Dinge sich nebeneinander und in einer Kombination zueinander entwickeln werden." Auf die Rolle der Politik bei der Digitalisierung angesprochen, sagte Beck, man bemühe sich, "Entwicklungen zu ermöglichen." Es werde darum gehen, Spielregeln miteinander zu finden, "wie ein faires Nebeneinander der unterschiedlichen Angebote existent sein kann." Die Geschäftsmodelle müssten aber von den Sendern, Kabelnetz- und Satellitenbetreibern selbst entwickelt werden.

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