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Renault Traffic Design Award startet in die dritte Runde
Schöner wohnen auf der Brücke - Verkehrsarchitektur geht neue Wege

Verkehrsarchitektur, die Menschen bewegt - mit diesem Ziel startet der Renault Traffic Design Award in die dritte Runde. Die Erasmusbrücke von Ben van Berkel verkörpert den Anspruch des Wettbewerbs wie kaum ein anderes zeitgenössisches Bauwerk. Mit ihrem spektakulär geknickten Pylonen in der Form eines abstrakten Schwanenhalses symbolisiert ...

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    Brühl (ots) -          * Gesucht: innovative Verkehrsarchitektur     * "Living Bridges": Hochschulpreis 2002 für kreative Entwürfe     * Mehr Lebensqualität in der automobilen Gesellschaft          Lebende Brücken, Lärmschutzwände als Kunstobjekt und Parkhäuser mit Persönlichkeit: In die Verkehrsarchitektur kommt Bewegung. Dafür sorgt der Renault Traffic Design Award 2002, mit dem die Deutsche Renault AG wegweisende Konzepte für diesen häufig vernachlässigten Bereich auszeichnet. Zum dritten Mal in Folge lobt der "Créateur d´automobiles" den bundesweiten Wettbewerb aus, um Impulse für mehr Lebensqualität in der mobilen Gesellschaft zu geben.          Architekten, Ingenieure und Stadtplaner stellen sich mit realisierten Objekten vor, die sich in ihrer Gesamtaussage positiv vom grauen Einerlei abheben: durch ihre mutige Formensprache, den Einsatz unkonventioneller Materialien, Farben und Lichteffekte, durch die innovative Verbindung von Funktion und Design. Von Parkhäusern über Tunnel und Tankstellen bis hin zu Raststätten oder Lärmschutzwänden - gefragt ist Design, das Menschen bewegt. Die Sieger erhalten die eigens für den Award entworfene Skulptur von Thomas Schönauer, einem der führenden Bildhauer Deutschlands.          Neu zu erfinden und zu gestalten gilt es im Rahmen des Hochschulwettbewerbs den "Lebensraum Brücke - eine Utopie mit Aussicht": Ist die Brücke mehr als ein Bauwerk mit der schlichten Funktion, Hindernisse zu überwinden? Kann sie selbst Zentrum zwischen Stadtteilen sein? "Living Bridges" wie die Rialto-Brücke in Venedig oder der Ponte Vecchio in Florenz strahlen seit dem Mittelalter eine besondere Faszination aus. Der Hochschulwettbewerb, der sich neben dem Architekten-Award für "Realisierte Objekte" fest etabliert hat, fragt nach dem heutigen Potenzial der Brücke und gibt Spielraum für kreative Entwürfe vom frei schwebenden Einkaufszentrum bis zur Wohnung über dem Wasser. Der 1. Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.          Ob visionärer Hochschulentwurf oder zukunftsweisender Neubau - im Rahmen des Renault Traffic Design Award wird Architektur ausgezeichnet, die im Verkehrsraum Zeichen setzt. Alle Wettbewerbsbeiträge haben einen Bezug zum Autoverkehr, viele weisen jedoch darüber hinaus. Von besonderem Interesse sind Schnittstellen des öffentlichen Verkehrs, zum Beispiel Bahnhöfe, Raststätten oder auch der "Verkehrsknotenpunkt Flughafen", dem der diesjährige Sonderpreis gewidmet ist.          Modernes Traffic Design lebt von der Offenheit für unkonventionelle Ideen und vom Mut zur Innovation. Davon ist der Automobilhersteller Renault überzeugt: "Unsere Kreativen lassen sich von moderner Architektur, Möbel- und Modedesign inspirieren", erklärt Jacques Rivoal, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Renault AG.          Die Preisverleihung findet im Herbst 2002 in Hamburg statt. Eine Jury aus Experten der Bereiche Architektur, Verkehrsplanung und Design unter dem Vorsitz des Stadtplaners Prof. Thomas Sieverts entscheidet über die Preisträger. Die Ausschreibungsunterlagen können angefordert werden beim Aktionsbüro Renault Traffic Design Award (0228-91514-148). Einsendeschluss ist der 31. Juli 2002.

    Weitere Informationen über www.renault-traffic-design.de
    
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