ACHEMA setzt deutliche Zeichen gegen die Krise
Starke Besucherzahlen und positive Grundstimmung

   

Frankfurt am Main (ots) - Die Aussteller und Besucher der ACHEMA trotzen der Wirtschaftskrise: Zwei Tage nach der Eröffnung ziehen die Veranstalter des Weltgipfels der chemischen Technik eine sehr positive Zwischenbilanz. Der Besucherandrang in den ersten beiden Tagen war trotz des wirtschaftlichen Umfeldes um 1 % größer als 2006, und mit knapp 3.800 Ausstellern auf 134.000 qm hat die Ausstellung das Niveau der letzten Veranstaltung gehalten. "Unsere Branchen setzen damit ein Zeichen gegen die Krise: Wir bauen auf Innovationen und blicken nach vorne", sagte Dr. Kurt Wagemann, stellvertretender Geschäftsführer der DECHEMA e.V., die die ACHEMA organisiert. Auf der ACHEMA werden die neuesten Trends aus Forschung und Technik in und für die chemische Industrie, Lebensmittel- und Pharmatechnik sowie verwandte Branchen vorgestellt und diskutiert. Der Anteil der Aussteller aus dem Ausland liegt in diesem Jahr bei über 46 %, und auch die Besucher sind internationaler als je zuvor. Das Kongressprogramm mit über 900 Vorträgen stößt ebenfalls auf große Resonanz. Besonderes Interesse fand die sehr kontroverse Podiumsdiskussion zur grünen Gentechnik u.a. mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und BASF-Vorstand Stefan Marcinowski am Montag. Wagemann kündigte in diesem Zusammenhang an, die wissenschaftliche Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern direkt nach der ACHEMA bei der DECHEMA fortzusetzen. Aktuelles Bildmaterial zur ACHEMA 2009 ist unter www.achema.de/galerie verfügbar.

ACHEMA - Internationaler Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie findet seit 1920 im Dreijahres-Rhythmus in Frankfurt am Main statt. Etwa 3.800 Aussteller und 180.000 Besucher aus aller Welt nutzen diese internationale Leitveranstaltung für die Ausrüster der Chemischen Industrie und aller Branchen der stoffumwandelnden Industrie zum Erfahrungsaustausch und zur Knüpfung neue Kontakte.

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