AOK Baden-Württemberg

Fünfte Runde der AOK-Arzneimittelrabattverträge: 36 Unternehmen bieten für 12 Wirkstoffe - Beleg für große Akzeptanz im Markt

Stuttgart (ots) - Die mittlerweile fünfte Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen des AOK-Systems ist erwartungsgemäß auf breites Interesse in der Pharmaindustrie gestoßen. Wie die AOK mitteilt, gingen bis zum Ende der Angebotsfrist am Montag (07.06.2010), 12 Uhr, für die zwölf ausgeschriebenen Wirkstoffe aus dem patentfreien Arzneimittelmarkt insgesamt 36 Angebote ein. Im April hatte die AOK die Vertragsofferte mit einer Laufzeit von insgesamt zwei Jahren ausgeschrieben - Startschuss soll der 1. Oktober 2010 sein. Allein durch die fünfte Rabattrunde erwartet das AOK-System Einsparungen von 200 Millionen Euro.

"Unter den 36 Interessenten befinden sich sowohl Mittelständler als auch große Pharmaunternehmen. Das ist ein klares Indiz für die hohe Akzeptanz unseres Ausschreibungsverfahrens im Markt", sagt Dr. Christopher Hermann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg und Chefunterhändler für die bundesweiten AOK-Rabattverträge. Hermann sieht daher keine Notwendigkeit für die von der Politik angestrebten Neuregelungen im Bereich der Arzneimittel-Rabattverträge: "Die völlig unnötigen Änderungen sorgen für neue Verunsicherung bei allen Beteiligten und überflüssigen Bürokratieaufwand. Außerdem: Kein anderes wettbewerbliches Instrument im Gesundheitswesen hat je solch eine Wirkung entfaltet wie die Rabattverträge. Die AOK wird allein in diesem Jahr 520 Millionen Euro einsparen. Es wäre nicht nachzuvollziehen, wenn man bei der aktuellen Finanzlage des Gesundheitssystems bewusst auf solche Summen verzichten würde", betont Hermann.

Die letzte Tranche für die Jahre 2010 bis 2012 begann im April dieses Jahres, einschließlich der dritten Runde (Laufzeit bis Mai 2011) sind derzeit damit insgesamt 143 ausgeschriebenen Wirkstoffe mit einem Ausgabevolumen von 3,5 Milliarden Euro im AOK-System rabattiert. Bis Jahresende wird das AOK-System rund 1 Milliarde Euro durch die Arzneimittel-Rabattverträge eingespart haben.

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