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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Sparkassen und WestLB

    Bielefeld (ots) - Zu den Sparkassen kommt der Weihnachtsmann in diesem Jahr mit einem leeren Sack. Ihn zu füllen wird die Institute gerade im Rheinland und in Westfalen viel Geld kosten. So ist das, wenn man seine Töchter nicht unter Kontrolle hat. Schwups verschwindet das Geld, und der Vorsprung, den die Sparkassen durch ihr vorsichtiges Anlageverhalten im Vorfeld der globalen Finanzkrise herausholten, ist dahin. Die WestLB war von Anfang an eine sehr verschwenderische Tochter, an der die Sparkassen keine Freude hatten. Der Versuch, einen regionalen Verbund zu bilden, erwies sich als Fehlschlag. In ihm sollte die WestLB die Geschäfte schultern, die für die einzelne Sparkasse zu groß sind. »Groß« hieß für die WestLB: außerhalb Deutschlands. Die Fehlsteuerung begann nicht erst mit der Beteiligung der Sparkassen. Die Landesregierung, die dafür ebenfalls Verantwortung trägt, reut es sicher schon, dass sie sich gegen ein früheres Übernahmeangebot der baden-württembergischen Landesbank sperrte - übrigens gegen den Rat und Wunsch der Sparkassen. Man möchte auf den Sack draufschlagen. Es hilft nicht. Er muss gefüllt werden.

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