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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Polen/Präsidentenwahl

Stuttgart (ots) - Es zeigt sich, dass in Polen zwei Gesellschaften nebeneinander existieren. Den pro-europäischen Politikern ist es in den vergangenen Jahren nicht gelungen, das Land zu einen. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs nach dem EU-Beitritt fühlen sich viele Menschen im Osten Polens als Verlierer und bangen um ihre nationale Identität. So gesehen ist das Ergebnis ein Warnschuss - nicht nur für die Regierung, sondern für alle Politiker in Polen.

Doch die Volksvertreter haben noch ein weit größeres Problem. Nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten hat sich bei dieser wichtigen Abstimmung überhaupt die Mühe gemacht, an die Urnen zu gehen. Deutlicher könnten die Menschen ihre Zweifel an der Demokratie kaum ausdrücken.

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