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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Rumänien/Präsidentenwahl

Stuttgart (ots) - Ponta ist die Galionsfigur eines korrupten klientelistischen Systems, das sich freilich nicht auf die Sozialdemokraten beschränkt. Hingegen wird Iohannis als ein skandalfreier, am Gemeinwohl orientierter Sachpolitiker wahrgenommen. Dabei war die von ihm seit Kurzem geführte Nationalliberale Partei unter seinem Vorgänger durchaus an Pontas Machenschaften beteiligt. Man sollte sich also vor Schwarz-Weiß-Wahrnehmungen hüten.

Dennoch ist die Wahl von Iohannis eine kleine Zeitenwende. Das Volk hat den Willen bekundet, dass jetzt die Heilung der "defekten Demokratie" in Rumänien beginnen soll. Der Präsident hat starken Einfluss auf die Geheimdienste und die Justiz. Die Wahl von Iohannis bedeutet deshalb, dass jene tapferen Staatsanwälte, die seit geraumer Zeit systematisch die Netze der Korruption und der Niedertracht zerreißen, weitermachen können. Für Ponta & Co. sind das keine erfreulichen Aussichten - für die Bürger umso mehr.

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