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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Facebook
WhatsApp

Stuttgart (ots) - Ganz klar: es ist ein Wagnis. Aber eines, das Facebook eingehen musste. Wenn es dem Unternehmen gelingt, WhatsApp klug mit seinen bestehenden Angeboten zu verbinden und die Zahl der Nutzer weiter zu steigern, baut Firmengründer Mark Zuckerberg seine Dominanz weiter aus, als man sich das bis vor Kurzem vorstellen konnte. Wenn es nicht gelingt - muss man sich nur die Beispiele von MySpace oder StudiVZ ansehen, die nach der Übernahme für hohe drei- beziehungsweise zweistellige Millionensummen in kürzester Zeit zu digitalen Ruinen wurden.

19 Milliarden Dollar für WhatsApp sind ein gewaltiger Preis. Aber es spricht vieles dafür, dass er nicht zu hoch ist. Facebook hat sich keinen Nachrichtendienst gekauft, sondern Millionen neuer Kunden und ein Stückchen Zukunft. Mark Zuckerberg hat seine Position damit erst einmal gesichert. Oder um eine andere chinesische Weisheit zu bemühen: "Wer den Funken löscht, muss nicht sein Strohdach löschen."

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