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Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

Halle (ots) - Die Regierung macht das, was mindestens nötig ist: Sie beschreibt offensichtlich bestehende Reise- und Investitionsrisiken. Bei den Wirtschaftssanktionen bleibt sie zurückhaltend: Hermeskredite werden erstmal nur mit einem Fragezeichen versehen. Die Militärhilfe für die Türkei steht nicht zur Disposition. Das zumindest wäre angebracht. Größere Paukenschläge zu fordern, ist dagegen einigermaßen wohlfeil - vor allem weil die Regierung für die meisten die Unterstützung von Nato- oder EU-Partnern bräuchte. Das Aufkündigen des tatsächlich höchst fragwürdigen EU-Türkei-Abkommens klingt wuchtig. Aber mit dem Abkommen hat sich die EU davon frei gekauft, viele Hunderttausend Flüchtlinge in Europa verteilen zu müssen.

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