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Mitteldeutsche Zeitung: Rauschgift Zahl der Drogendelikte an Schulen hat sich verdreifacht

Halle (ots) - Ein kleines Tütchen Haschisch zwischen Atlas, Füller und Pausenbrot: An Schulen in Sachsen-Anhalt nehmen Drogenhandel und -konsum seit Jahren zu. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) unter Hinweis auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Marcus Spiegelberg. Demnach hat sich die Zahl der Delikte im Vergleich zum Jahr 2011 fast verdreifacht. Wurden damals 39 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz an und vor Schulen festgestellt, waren es im Vorjahr schon 115. Die meisten betreffen allgemeine Verstöße wie den bloßen Besitz von illegalen Drogen, nur etwa ein Viertel der Verdächtigen handelte auch mit Rauschgift. Von den 28 Drogenhändlern waren dabei 24 jünger als 18 Jahre. Bei Kontrollen finden Beamte vor allem eine Droge: Cannabis. Bei den zuletzt 115 Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ging es in 80 Fällen um Hanf. Darauf folgen Amphetamine und Methamphetamine, zu denen auch die gefährliche Modedroge Crystal Meth zählt. Kokain spielt kaum eine und Heroin seit zwei Jahren überhaupt keine Rolle mehr an Schulen in Sachsen-Anhalt.

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