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Mitteldeutsche Zeitung: zur CSU

Halle (ots) - Die Seele der allerchristlichsten bayerischen Staatspartei ist eine Zahl - 200 000. Mehr Menschen soll das Land pro Jahr nicht aufnehmen. Diese Definition des Wirtshaustheologen aus München könnte einen glatt auf die Gegenfrage bringen: Hat die CSU überhaupt eine Seele? Keine Bange, sie hat. Demnächst sollen sich an der Spitze sogar zwei schwarze Seelen für sie zerreißen. Eine in München. Eine in Berlin. Er könne für seine Partei "nicht ewig den Libero machen", lässt Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef wissen. Der aus der Not geborene Landespolitiker will seine Laufbahn mit einer Ehrenrunde in seiner Stammdisziplin krönen - der Bundespolitik. Doch nach allem, was der Bayer sich in letzter Zeit geleistet hat, dürfte die Aussicht, ihn am Kabinettstisch zu haben, nicht nur Merkel in der Seele wehtun.

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