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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bayer

Halle (ots) - Bayer-Chef Werner Baumann geht die Sache forsch an, sogar sehr forsch. In einem der größten Deals der deutschen Wirtschaftsgeschichte kauft er den US-Saatgutspezialisten Monsanto für 66 Milliarden Dollar. Das ist ein hoher Preise. Das heißt, er wettet darauf, dass das Geschäft mit Saatgut und Pflanzenschutzmitteln und Dünger in den nächsten Jahren massiv wachsen und dass Bayer/Monsanto zu den Profiteuren gehören wird. Vor allem hat er es auf die Verknüpfung von Agrochemie mit Big Data abgesehen. Bauern sollen neben Samen und Unkrautvernichter künftig auch Daten über Wetter und Böden beim Unternehmen kaufen, um die Erträge zu optimieren. Das alles ist plausibel, aber auch sehr riskant. Denn der Preis für die Übernahme impliziert, dass die Nachfrage nach Sojabohnen, Mais, Weizen und anderem Getreide künftig stärker steigt als in den vergangenen 40 Jahren.

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