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Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

Halle (ots) - Winterkorn räumte erst am 22. September 2015 den Einsatz der verbotenen Abschaltvorrichtungen ein. Hartnäckige Experten der US-Umweltbehörde hatten aber schon Monate vorher entdeckt, dass dreist getrickst und dass Kunden und vielen staatlichen Stellen das Märchen von den sauberen Dieselautos erzählt wurde. Dass gegen Winterkorn ermittelt wird, ist richtig. Er war der oberste Chef. Entweder er wusste von all dem, dann hat er mit Vorsatz extrem wichtige Informationen für Anleger zurück gehalten. Oder er wusste von nichts, dann ist es fast genauso schlimm. Dass die Meldung über die Ermittlungen zwei Tage vor der VW-Hauptversammlung kam, ist sicher kein Zufall. Der Zeitpunkt stimmt: Denn nun haben die Anteilseigner Gelegenheit, Verantwortliche direkt zur Rede zu stellen.

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